Da ich in einem Bioladen arbeite, habe ich es in dem Punkt wieder besonders einfach, weil ich quasi jederzeit hinter die Theke gehen und mir mein Brot nehmen kann. Doch wenn ich mal unterwegs oder zum Beipiel bei meinen Eltern daheim bin, trifft das natürlich nicht mehr zu.

Brotbeutel aus Baumwolle

Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Generell gilt: es muss kein spezifischer Brotbeutel sein, den man extra dafür kauft. Bei mir sind es einfach zwei Jutebeutel, damit ich gelegentlich einen waschen kann. Da ich in der Regel nur mich alleine versorge und keine Unmengen an Brot verschlinge, kaufe ich entweder nur ein halbes Brot oder friere den Rest ein. Auch das geht wunderbar in einem Baumwollbeutel. Ich kaufe mein Brot nie geschnitten, weil es dadurch viel zu schnell austrocknet.

Wenn ich jetzt mal bei einem „fremden“ Bäcker bin, hebe ich einfach meinen Beutel nach oben, sodass der Verkaufende (ist das gender-neutral?) es einfach hineinfallen lassen kann. Laut geltendem Hygieneschutzgesetz in Deutschland dürfen nämlich keine Gegenstände von Kunden HINTER die Theke genommen werden. Manche sehen das nicht so eng, jedoch sollte man Verständnis zeigen, wenn jemand seine Arbeit korrekt machen möchte. Deshalb: Brotbeutel aufhalten, dann kann das Brot quasi hineingeworfen werden und die Handschuhe des Verkaufenden berühren ihn auf keinen Fall.

Wer nun doch auf der Suche nach etwas stylischem ist, kann sich entweder ganz bunte Brotbeutel selber nähen oder schaut sich mal auf der Seite von Eversnack, die haben auch ganz wunderbare Dinge in ihrem Sortiment.

Für das süße Teilchen unterwegs

Anfangs ist es noch seltsam, wenn man Fragen stellt wie „Bitte ohne Tüte, ich habe meine eigene dabei“ oder „Für mich bitte keinen Strohhalm“, aber man gewöhnt sich daran. Bin ich beim Bäcker in der Stadt und möchte einfach nur ein süßes Stückchen, reicht auch schon der Satz „Sie können es mir direkt auf die Hand geben, ich esse es gleich“. Auch wenn das in der Situation vielleicht gar nicht zutrifft, ist es wesentlich einfacher zu erklären. Wenn ihr es dann draußen in eine Box oder anderes umpackt, stört sich auch keiner daran.

Genrell habe ich eigentlich in jeder Tasche, die ich so von Zeit zu Zeit mit mir rumtrage, eine Brottüte drin. Prinzipiell wäre eine Dose natürlich besser, da man auch die Tüten irgendwann entsorgen muss, weil Schoki dran gekommen ist oder so. Wenn ich Platz genug habe und auch plane, mir was beim Bäcker zu besorgen, nehme ich in der Regel auch eine Dose mit. Ist auch super praktisch, wenn man doch noch eben im Supermarkt eine Banane oder so kauft, darin geht nichts kaputt, matscht oder sifft die Tasche voll.

 

Photo by Kate Remmer on Unsplash

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