Essen

Foooooood

Vor allem beim Thema Essen produziert jeder täglich Unmengen an Müll. Daher ist es auch der erste Punkt auf der To-Do-Liste eines jeden, der plastik- oder sogar müllfrei leben möchte.

Um allgemein einige Dinge im Voraus zu klären

„Du bist, was Du isst.“ Ludwig Andreas Feuerbach, Philosoph

Mit dem, was wir einkaufen und konsumieren geben wir eine Stimme ab. Daher sollte man sich wohl überlegen, welchem Unternehmen ich diese Stimme geben möchte.

Cocktail mit Bambusstrohhalm

Für mich gelten hier drei Grundregeln:

  • bio
  • regional
  • saisonal

Alles, was ich kaufe, besitzt eine Gütesiegel das klar deklariert, dass dieses Produkt aus kontrolliert biologischem Anbau stammt. Stehen mehrere Produkte zur Auswahl, so greife ich meistens zu jenen mit einem Demeter-Siegel. Dieser Anbau-Verband achtet besonders Nachhaltigkeit, Tradition und eine angemessene Wertschöpfungskette. Auch wenn diese Sachen meist teurer sind, ist es mir das einfach wert. Genauso versuche ich mit meinen Kaufgewohnheiten diejenigen zu unterstützen, die regional produzieren und verkaufen und hinter deren Philosophie ich stehen kann. Zudem habe ich mir den Vorsatz gestellt, kein frisches Obst und Gemüse von außerhalb Europas zu kaufen. Alles andere macht für mich im Sinne der Nachhaltigkeit keinen Sinn, wenn die Mango erst tausende von Kilometern zurücklegen musste, um auf meinem Teller zu landen. Als letztes achte ich darauf, saisonal zu kaufen. Das bedeutet, dass ich mich regelmäßig im Internet erkundige, welches Obst und Gemüse gerade Saison hat. Die Menschen heutzutage leben viel zu sehr in dem Irrglauben, dass Tomaten das ganze Jahr wachsen und wundern sich, warum man denn im Hochsommer keine Mandarinen kaufen kann.

Müsli mit KhakiAls ich mein Leben umgestellt habe ging es mir darum, mehr darüber zu erfahren, woher das Essen auf meinem Teller kommt und unter welchen Bedingungen es hergestellt wurde. Damit auch ihr einen ersten Einblick bekommt, habe ich auf den folgenden Seiten alles darüber zusammengestellt, wo man plastikfreie Lebensmittel kaufen kann.

Trotzdem ist es einem jeden selbst überlassen, ob und in wie weit er diesen Weg geht. In wie weit ihm gutes Essen mehr Geld wert ist und ob man stattdessen auf ein paar Tage Urlaub oder die neuen Sneakers verzichten kann.