Supermärkte

In den gängigen Supermarktketten wie Rewe oder Edeka, ist es schon schwieriger, Obst und Gemüse ohne Verpackung zu bekommen. Gerade Bio-Lebensmittel müssen hier verpackt sein, aus dem einfachen Grund, dass man sie an der Kasse von den herkömmlichen Produkten unterscheiden kann. Hier sollen allerdings bald auch neue Technologien ausprobiert werden, mit denen beispielsweise eine Avocado per Laser gekennzeichnet wird. Dies geht natürlch wiederum nur bei Dingen, bei denen die Schale ungenießbar ist.

Konventionelles Obst und Gemüse gibt es hier oft wieder lose, was ich immer sehr positiv finde. Allerdings ist ja immer die Frage, was es bringt, wenn man plastikfrei lebt und dann konventionelle Lebensmittel kauft, die mit Pestiziden und anderen Chemikalien geradezu überschüttet werden. Aber das ist ein anderes Thema.

Geht man nun weiter in den Regalen, wird es schon schwieriger. Was immer geht, sind Dinge wie Mehl und Eier. Nudeln, Reis und andere Grundnahrungmittel sind konsequent in Plastik verpackt. Auch bei den Molkereiprodukten schaut es mau aus, gerade mal Milch, Joghurt und Butter gibt es ohne einen Plastikmantel zu kaufen. Dafür allerdings auch hier mit einem Pfandsystem, sodass die Gläser auch schön bis ans Ende ihrer Tage wiederbenutzt werden können. So gibt es vereinzelt auch noch Säfte und Wasser in Glasflaschen, doch auch hier haben Platikflasche und Tetrapack die übermacht.

Fazit: Wer nur in Supermärkten einkauft, führt entweder ein Leben am Limit oder schummelt ganz gewaltig. Die hier verfügbaren Lebensmitte reichen nicht aus, um sich gesund und vor allem ausgewogen zu ernähren..

Im Discounter

Discounter

Discounter jeglicher Art sind für mich immer so unschöne Erlebnisse, dass ich sie nach Möglichkeit vermeide. Hier macht es einfach keinen Spaß, einkaufen zu gehen und sich in Ruhe Dinge anzuschauen. Die Artikel sind in die Regal geklatscht, fast immer in den Kartons, keiner gibt sich die Mühe, es anschaulich zu gestalten. Aber nur so überleben diese Läden, denn sie setzen auch niedrige Preise, Masse, wenig Service und meist auch mindere Qualität. Sucht man hier einmal Beratung, ist man oft fehl am Platz.

Die Vielfalt der „einkaufbaren“ Lebensmittel ist fast noch weiter beschränkt wie in Supermärkten, einfach, weil Discounter viel auf billige Eigenmarken setzen. So ist noch mehr Obst und Gemüse in Plastik verpackt, eine biologische Alternative sucht man oft vergeblich, dafür findet man eine Vielzahl an Fertiggerichten und To-Go-Artikeln, natürlich alle in Plastik verpackt.